Nachgefragt: Was hat dir die Mülltagebuch-Challenge für Erkenntnisse gebracht?

06.05.2019 | von: Laura | Kategorie(n): Nachgefragt

Es ist wieder Zeit für die Frage des Monats. Wir alle kennen die bestürzenden Bilder von Müllbergen und Plastikteppichen im Meer, aber was genau tun wir dafür diese Umweltverschmutzung zu stoppen? Wie viel Müll produzieren wir eigentlich in unserem Alltag? Im Februar haben wir zur Mülltagebuch-Challenge aufgerufen und heute möchte ich euch einmal meine Antworten und die, die uns erreicht haben präsentieren.

Laura: Ich merke, dass ich meine Müllproduktion schon stark reduziert habe. Ich nutze so gut wie keine Einwegprodukte mehr, habe einen Kaffeebecher, nutze Jutebeutel zum Einkaufen, wasche mich mit unverpackter Seife, koche müllfrei in einer French Press meinen Kaffee, versuche Papiermüll zu vermeiden… Doch Buchführen über jedes Teil, das in den Müll wandert, empfand ich als extrem anstrengend und zudem auch sehr unmotivierend, weil es deutlich mehr war als ich dachte. Unbewusst habe ich natürlich noch mehr als sonst darauf geachtet, weniger oder gar keinen Müll zu produzieren, aber das schaffe ich mit meinem jetzigen Lebensstil nicht. Und ich bin auch gar nicht bereit so viel anders zu leben als jetzt. Nachhaltig leben bedeutet für mich ein einfacheres Leben zu führen und mich nicht zu sehr von anderen Einflüssen leiten zu lassen. Ich weiß, dass mein Lebensstil nicht perfekt ist, aber ich tue alles, mir im Rahmen mögliche, nachhaltig zu leben.

“We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly.”

Lukas: Es ist gar nicht so einfach einen Überblick über all den Müll den man so fabriziert zu behalten und viel Plastikmüll lässt sich auch problemlos vermeiden!

Science2public e.V.: Wir haben als Büro an eurer Mülltagebuch-Challenge teilgenommen. Der meiste Müll der bei uns im Büro entsteht ist Papiermüll. Es wird sehr viel (einseitig) ausgedruckt, manches davon wird dann leider nicht verwendet. Außerdem gibt es häufig Verpackungen von Lebensmitteln, z.B. Obst oder Süßigkeiten in Plastik verpackt. In den letzten Wochen hat sich unser Müllkonsum etwas minimiert. Darüber sind wir stolz.

Du hast auch bei der Mülltagebuch-Challenge mitgemacht? Dann schreib uns deine Erkenntnisse in die Kommentare.

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